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Stephan Krawczyk. Steine hüten
"Alles Unglück kommt davon; dass man sein Zimmer verlässt." Dieser Aphorismus von Blaise Pascal, den Stephan Krawczyk gelegentlich zitiert, ist wahr, weil er so grundfalsch ist, und dieser Buch kreist darum, wie grundfalsch dieser wahre Satz ist. Krawczyk verlässt sein Zimmer, flaniert durch die Straßen und verbringt in Kneipen lange Nächte.
Er fährt die Antennen aller Sinne aus, hört Geschichten, die ihm Zufallsbekanntschaften erzählen. Alles scheint in Bewegung zu sein, und alles in Bewegung ist, bedarf es des archimedischen Punktes, von dem aus sich die Welt ordnen lässt. Den findet der Schriftsteller am Laptop, in seiner Küche, dem Zimmer, wo die Welt in anderer Weise zu Hause ist: in der Gestalt der Bücher und geliebter Autoren: Jorge Luis Borges, Elias Canetti, Rene Char und Montaigne gehören dazu, und manchem lädt Krawczyk Mitschuld an einem mißlungenem Jahrhundert auf: Albert Einstein und Sigmund Freud zum Beispiel.
Einer der Gerechten oder gar Selbstgerechten will Krawczyk nicht sein, wohl aber einer, dem die anderen nicht gleichgültig sind, der den Dialog mit der Wahrheit des Lesers sucht:
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REPORTAGE UND WEITERE BÜCHER
BIOGRAPHIE STEPHAN KRAWCZYK
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